Was lange währt, wird endlich…naja, zumindest fertig! Nach fast zwei Jahren sind wir mit der vierten und letzten Episode von “Ein Leben mit Harry Potter” endlich beim großen Finale der Serie angekommen. Hält die finale Schlacht, was sie verspricht? Hat die Zweiteilung des letzten Buches den Filmen gut getan? Das und noch viel, viel mehr bespreche ich in den folgen 40 Minuten. Danke, dass ihr dabei wart! Viel Spaß!

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18 Kommentare zu “Ein Leben mit Harry Potter: Episode 4

  1. Ich finde diese Videoreihe an sich zwar gut, allerdings ist es schade, dass er die Bücher so konsequent ausklammert, denn 7.1 musste es geben, durch all die verschenkten Handlungsstränge, die in den Büchern noch essentiell waren. So muss 7.1 versuchen diese Fehler der Vorfilme wettzumachen. Denn Harry Potter ist kein Filmuniversum, sondern ein Buchuniversum…

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  2. Zitat von Leila:
    Falsch! Harry überlebt nicht, weil er ein Horkrux ist, sondern weil er im Besitz aller drei Heiligtümer ist!

    Sagst du das, oder is das offiziell? Im Buch wird es nämlich zumindest so beschrieben, dass er überlebt, weil er ein Horkrux ist

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  3. Falsch! Harry überlebt nicht, weil er ein Horkrux ist, sondern weil er im Besitz aller drei Heiligtümer ist!

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  4. Wow jetzt bin ich aber enttäuscht von seiner Kritik zu 7.1
    Vor allem der Satz "Es war keine Kreative Entscheidung sondern eine Finanzielle".

    Für mich ist die Aufteilung von Harry Potter 7 gerade ein super Beispiel für eine gelungene Aufteilung.
    7.1 ist einfach so extrem Stimmig. Gerade diese 40 Minuten die Robin so langweilig findet sind für mich eines der Highlights aus der ganzen Reihe. Vor allem die Tanzszene ist einfach so super.

    Ich bin kein Buchleser und finde 7.1 toll!

    Ich verstehe auch nicht warum es für Robin immer so wichtig ist, dass immer was passiert. Warum darf ein Film nicht einfach nur Atmosphärisch sein?
    Ich denke mal Robin ist bei "The Revenant" eingeschlafen oder? Weil der Film baut auch auf sowas ohne viel Handlung zu haben.

    Achja und noch was:
    Du sagst es sei eben keine Kreative Entscheidung gewesen, dass man 2 Filme gemacht hat. Aber 7.2 ist doch für dich ein mega guter Film. Stell dir vor man hätte nur einen Film gemacht. Dann hätten viele Szenen aus 7.2 nie statt gefunden oder wären gekürzt gewesen. Denk mal drüber nach Ich denke den Machern war genau das Bewusst und sie mussten das Trennen um so einen letzten Film bringen zu können.

    BTW: Dir Original Stimme von Slughorn ist ja voll langweilig Im Deutschen hat der so eine Markante Stimme das macht für mich extrem viel aus. Hätte nicht gedacht, dass der im Original so langweilig klingt. Da hat das Synchronstudio aber echt super Arbeit geleistet.

    Auf jeden Fall ein großes Danke für diese Videoreihe. Auch wenn ich deine Meinung von Teil 5 und 7.1 nicht teilen kann ist diese Videoreihe ein Highlight von Hooked. Und wenn ich bedenke wie viel Mega Arbeit da drinnen stecken muss, dann können das nie uns nimmer die Klicks refinanzieren. Ich sehe das daher auch als ein Geschenk von Robin an die Fans.

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  5. Ein wirklich sehr gut gelungener Abschluss der Reihe, wie ich finde. Selten hat ein "review" Format so gut mit meinen Emotionen gespielt Wirklich klasse.
    PS: Ihr habt, glaube ich, einen kleinen Pixelfehler in eurer Kamera

    Cheers.

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  6. Danke Robin, für diese VIdeoreihe.
    Ich hätte dir tatsächlich auch gerne drei Stunden zugehört, aber da müssen wir wohl auf den Harry Potter Special-Spoiler-Podcast mit Coldmirror warten.

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  7. Danke Robin für diese wunderbare Videoreihe. Mit hat jeder Teil wirklich gefallen und ehrlich gesagt, hatte ich mittlerweile schon gar nicht mehr geglaubt, dass der vierte Teil noch kommt, umso mehr hab ich mich gefreut als ich das Video in meiner YouTube-Timeline gesehen habe.
    Insgesamt habe ich eine ähnliche Betrachtung auf 7.1/2. wie du, jedoch empfinde ich als 7.1 etwas besser und 7.2 etwas schlechter als du.
    Ich muss aber auch zugeben, dass ich den 7. Band nie komplett gelesen habe, da er mir einfach zu langweilig war und ich dann irgendwann aufgehört habe ihn zu lesen. Den Endteil habe ich dann noch durchgearbeitet, aber große Mittelteile habe ich übersprungen. Würde da auch vielen Buchkritikern zustimmen, dass der 7. Band definitiv zu den schlechtesten HP-Büchern gehört.

    Ähnliche Schwierigkeiten haben sich dann natürlich auch in den beiden Verfilmungen aufgetan. Dass die Zweiteilung eine finanzielle Frage war, steht ja außer Frage, nichts desto trotz heißt das ja nicht automatisch, dass dabei auch Qualität eingebüßt werden muss.
    7.1 hatte, wie ich finde, enorm starke Momente. Der letzten Akt auf dem Anwesen der Malfoys ist wirklich gut, auch gibt es im Mittelteil viele tolle und gefühlvolle Momente, wie du sie ja auch erwähnt hast (Tanzszene, Grab, etc.), aber der Film krankt einfach daran, dass er zu lang ist und daran, dass die Plot-Device der "Horkruxe" definitiv nicht zu Ende gedacht wurde.

    Wenn man nämlich mal darüber nachdenkt, dann sind die Horkruxe nichts anderes als Füllelemente, um die Geschichte länger zu ziehen und den Protagonisten weitere Hindernisse in den Weg zu werfen, bevor sie ihr Ziel erreichen.
    Es hätten auch 10 Horkruxe oder auch nur 4 sein können, für die Geschichte an sich letztendlich total irrelevant. Dass sie das in den Filmen so umsetzen mussten (Weil es in den Büchern steht), ist irgendwo nachvollziehbar, daher geht diese Kritik auch eher an Rowling. Das ist eine der Sachen, die für mich einfach sehr "billige" Schreibe ist. Das hätte man definitiv besser oder zumindest geschickter oder dramaturgisch anspruchsvoller lösen können.

    Hätte man die Vernichtung der Horkruxe z.B. an konkrete Ereignisse geknüpft oder mit wichtigen Elementen der eigentlichen Geschichte (z.B. Nagini in 7.2 oder Tom Riddles Tagebuch, dem gar ein ganzes Buch gewidmet wurde) verbunden, dann hätte das Ganze sehr gut aufgehen können. Oder wäre es mit moralischen Fragen verbunden worden, indem die Zerstörung von Horkruxen eventuell in einer konkreten Verbindung mit dem Töten von Unschuldigen (z.B. Muggeln) gestanden hätte, hätte das diesem Element eine weiterführende Bedeutung in der Geschichte im Zusammenhang mit Charakterentwicklung gegeben. So bleiben viele Horkruxe aber beliebig und wirken unnötig in die Geschichte reingeschrieben und es hätte z.T. absolut keinen Unterschied gemacht, wenn man manche einfach ausgelassen hätte.

    Z.B. Die gesamte Beschaffung des Amulettes in im Zaubereiministerium in 7.1 hat mir nicht wirklich gefallen, auch dauert es etwas zu lange bis der Film richtig Fahrt aufnimmt und das Streichen der Dursley-Szenen ist meiner Meinung nach ein Fehler gewesen. Da gibt es andere Stellen, die wesentlich unwichtiger sind, die der ruhig der Schere hätten zum Opfer fallen dürfen . Die Dursleys hätten diese Momente verdient gehabt und das hätte definitiv noch eine stärkere emotionale Tragweite eröffnet. Die Hochzeit dagegen hätte man z.B. fast gänzlich streichen können.
    Nichts desto trotz ist 7.1 insgesamt gut anschaubar und enthält viele sehr starke Szenen und insbesondere der letzte Akt "retten" den Film noch vor den Fünften, der in meinen Augen der schlechteste HP-Film ist.
    Meine persönliche Rangordnung sieht so aus:
    3 > 1 > 6 > 7.2 > 4 > 2 > 7.1 > 5

    Zum Abschluss noch mal ein großes Dankeschön an Dich, Robin, für diese großartige Videoreihe!

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  8. Ich glaub, ich brauch erstmal wieder was zum lachen, alleine Snapes Erinnerungen haben mich schon wieder so zerstört. Es wird für mich nie ein stärker emotional aufgeladenes Wort als always geben…

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  9. Danke Robin für diese Reihe. Ich bin zwar ein Fan des ersten Harry Potter 7 Film, aber prinzipiell kann ich dir in fast allen Belangen über die ganze Serie Recht geben. Und es freut mich sehr, dass du dir so viel Zeit für Snape genommen hast. Die Meinung zu diesem Twist war der Hauptgrund wieso ich mich so auf dieses Video gefreut habe.

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  10. Wirklich wunderschön in deinem Beitrag zusammengefasst @Teranas, danke.

    Ich bin noch heute unheimlich gerührt von der Reihe, allen voran von der Figur Severus Snape und der Darbietung Alan Rickmans in den Filmen. Wie sehr mich die Bücher und auch die Filme im Leben bisher begleitet haben, zeigt wohl die Gravur meines Verlobungsringes – always.

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  11. Nie war ich in ein Universum abseits der Realität mehr investiert als in das Harry Potter Universum.

    Dieser Zusammenschnitt der Szenen waren 45 Minuten emotionale Achterbahnfahrt. Ich heule heute noch, wenn ich die Szene sehe, als Dobby getötet wurde und Harry ihn auf die "muggelweise" beerdigt. Die Lehrer zu sehen, wie sie ihre eigenen Ketten sprengen und alle Register ihrer wahren Fähigkeiten offenbaren, war etwas, das sich doch jeder vom ersten Film an erträumt hat: Wie sieht es aus, wenn echte Zauberer all ihr Können offenbaren.

    Die Schauspielleistung von Alan Rickman ist die beste, die ich je gesehen habe. Besser passte eine Rolle selten zu einem Schauspieler. Besser wurde eine sieben Bücher lang aufgebaute Geschichte selten zum Abschluss gebracht.

    Ich kann einfach nicht die Filme von Ihrer Buchvorlage trennen, weswegen ich über die Schwächen des ersten Teils von den Heiligtümern des Todes so einfach hinwegsehen kann, dass ich sie überhaupt nicht mehr wahrnehme. Auch die Durststrecken im Film sind für mich wichtige Passagen, die erzählt werden müssen. In meinen Augen ist diese Durststrecke und die damit einhergehende Verzweiflung ob ihrer eigenen Machtlosigkeit der Figuren existenziell für die Wertschätzung von allem, was danach passiert.

    Ich liebe dieses Universum. Und dass dein Video heute kommt, wo ich gleich mit meiner ganzen Harry Potter begeisterten Familie in Fantastic Beasts gehe, ist ein sehr charmanter Zufall.

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  12. Tolles Video aber auch muss Robins Meinung zu Part 1 vehement widersprechen. Für mich ist er einer der besten Harry Potter Teile. Ich liebe die Ruhe vor dem Sturm (Teil 2), bin froh einfach nur Zeit mit den Charakteren zu verbringen. In keinem anderen Teil habe ich selbst heute noch so oft feuchte Augen, er ist für mich mit Abstand der emotionalste Teil der Serie.
    Dass zwischendurch einmal länger etwas weniger Action ist macht meiner Meinung nach total Sinn, da dass ja auch Thema des Buches/Films ist und letztendlich ein Grund weshalb Ron abhaut weil er die im Film logisch erklärte Ziellosigkeit nicht erträgt. Die Kamera-Arbeit ist absolut grandios. Die Tanzszene ist eine meiner Lieblingsszenen der ganzen Serie (dazu der grandiose Song von Nick Cave).
    Hätte man diese Geschichte erzählt und zwanghaft versucht irgendwelche Action-Szenen einzubauen wäre dieser Film niemals so schön anders als der Rest der Potter Filme geworden, weshalb ich diesen sehr schätze.
    Und dieser Film ist meiner Meinung nach garantiert sich nur aus wirtschaftlichen Gründen gemacht wurde ist, sorry, lächerlich. Auch wenn Teil 1 vielleicht nicht einen essenziellen Plotpoint nach dem nächsten abarbeitet ist er größtenteils doch wichtig für die Haupthandlung. Allein die Vorstellung das zusammen mit Teil 2 in einen Film zu packen macht mir Angst. Das wäre entweder ein 4h Film geworden was unrealistisch ist oder die 2te Hälfte des Buches hätte immens darunter gelitten und wir hätten statt 2 guten bis sehr guten Harry Potter Filmen einen mittelmäßigen bekommen.
    Ach ja und die Musik von Alexandre Desplat ist auch grandios.

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  13. Schönes Abschlussvideo Robin und schön, dass du diese Serie
    endlich fertig bekommen hast <3 you did it!

    ich hatte langsam schon bezweifelt ob sie noch kommt
    aber jetzt wo dieser Harry Potter Spinoff draußen is, hast du
    dir doch nen ganz guten Zeitpunkt ausgesucht die Reihe zu kompletieren

    und ja, ich kann dir da wohl zustimmen, was den Film angeht
    vorallem der Twist um Snape am Ende ist sehr toll inszeniert und ich
    wurde auch sehr emotional als ich diese Montage nochmal in deinem
    Video gesehen habe

    alles in allem kann man nur sagen – schönes Ding Robin :)

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  14. Sehr schönes Abschlussvideo, auch wenn ich Robin nicht in allen Punkten zustimmen kann. Tatsächlich fand ich "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1" richtig stark. Natürlich war eine Aufteilung der Handlung in zwei Filme unumgehbar, wenn man den Fans nicht auf die Füße treten wollte. Schon der fünfte Teil hat gezeigt, was passiert, wenn man die Nebenhandlung außer Acht lässt und nur die wichtigsten Momente per Hard Cut aneinander reiht.

    Zudem hatte Heiligtümer des Todes – Teil 1 eine wirklich schwere Aufgabe: einen Spagat zwischen den Fans der Bücher und jenen, die nur die Filme gesehen haben, zu schaffen. Was lässt man weg und was behält man? Ich finde es nicht schlimm, dass man sich dafür entschieden hat, Figuren zu erwähnen und Handlungsstränge anzureißen, die jenen, die nur die Filme kennen, nicht viel sagen. Schließlich passiert das alles nur am Rande und die Haupthandlung steht dabei eigentlich immerzu klar im Zentrum. Weiterhin bin ich der Meinung, dass all diese "Nebendetails" den Wiederschauwert des Films steigern. So gibt es einfach mehr zu entdecken als nur die bekannten Gesichter und selbst wenn man nicht mit allen Charakteren sympathisieren kann, so sind sie dennoch ein Teil der Harry Potter-Welt. Gerade Bills Hochzeit zeigt wunderbar, dass das Leben, trotz all der schrecklichen Ereignisse, weitergehen muss.

    Was ich leider kein Bisschen nachvollziehen kann, ist Robins Einstellung gegenüber den ruhigen und langwierigen Passagen in Teil 1. Allem voran hat man das umgesetzt, was im Buch geschrieben steht und das sogar auf eine sehr eindrucksvolle Weise. Harry, Ron und Hermine stehen, wie im Video erwähnt, zum ersten Mal auf den eigenen Beinen – komplett hilflos. Die Situation ist außerdem in der Tat sehr schwierig, denn Voldemorts Leute haben so ziemlich alles und jeden unter Kontrolle, sodass man sich tatsächlich erstmal verloren und ideenlos fühlen kann. So sitzen Harry und seine Freunde eben tagelang in ihrem Zelt und grübeln darüber, was der nächste Schritt sein sollte – schließlich kann es, wenn es blöd kommt, ihr Letzter sein. Es gibt keinen Dumbledore oder sonstigen Verbündeten mehr, der ihnen die Richtung zeigt. Daher herrscht in der ersten Hälfte des Buchs eine desolate und ohnmächtige Stimmung. Die einzelnen Charaktere flüchten immer wieder in weit entfernte Wälder und Berge, weil sie der Konfrontation mit Voldemort aus dem Weg gehen wollen. Sie haben Angst, verarbeiten immer noch, dass sie sich von all ihren Freunden und Bekannten losreißen mussten und vermissen die beschützende Atmosphäre von Hogwarts. Dies macht für mich die Sache sehr realistisch und nachvollziehbar, weswegen ich J. K. Rowling dafür bewundere, dass sie sich dafür entschieden hat, die Handlung auf diese Weise zu konzipieren. Es wäre beinahe lächerlich, wenn Harry, Ron und Hermine von Anfang an actiongeladen durch die Gegend rennen und sich in halsbrecherische Situationen stürzen würden.

    Diese Stille in Teil 1 symbolisiert eine gewisse Verzweiflung. Harry und seine Freunde wissen, dass sie müssen, aber sie wollen nicht. Ganz wie bei einer schweren Prüfung, die einem bevorsteht. Letzten Endes sind sie gerade erst erwachsen geworden und müssen sich jetzt schon völlig alleine gelassen Gefahren gegenüberstellen, für die sie einfach nicht bereit sind. Dumbledore hat Harry niemals von seinem Vorhaben erzählt. So sitzt Harry alleine deswegen schon mehrere Wochen im Zelt und denkt über diese Tatsache nach. Er zweifelt an seinem ehemaligen Schulleiter. Wenn gleichzeitig um einen rum noch Zeitungen und Bücher liegen, die Dumbledore als einen fatalen Lügner darstellen, dann ist es um so nachvollziehbarer, dass die drei Freunde eine gewisse Lähmung verspüren.

    Das alles setzt "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1" gekonnt um. Selbstverständlich hat der Film hier und da ein paar Schwächen, aber alles in allem mag ich diese realistische, ruhige und nüchternde Herangehensweise sehr. In all den Szenen, wo Harry und seine Freunde irgendwo im Nirgendwo im Zelt sitzen, wird die Zeit ein Stück weit ausgeblendet. Plötzlich geht es um etwas sehr Intimes – um die Beziehung der drei Charaktere untereinander. Ein weiteres Lob geht an die fantastischen Landschaftsaufnahmen in Teil 1. Die Kamerafahrten fangen einen Mix aus Leere, Kälte, Ferne und Flucht ein, die von mir aus noch einige Momente hätten länger dauern können. Und dennoch geizt der Film nicht mit Action und Spannung. All diese ruhigen Stellen, die Robin mitunter dafür kritisiert, dass es einfach nicht voran geht und dabei sogar die verstrichenen Minuten zählt, halte ich für extrem wichtig. Für mich sind es genau diese Szenen, die ein gewisses Gefühl der Melancholie hervorrufen und einen durchatmen lassen. Wie früher in Hogsmeade. Man weiß, wohin das Ganze schlussendlich hinauslaufen wird und nutzt diese Szenen für eine kurzweilige Flucht dorthin, wo es nur stoische Landschaften gibt.

    Wie gesagt, nicht alles an Teil 1 ist perfekt und auch ich habe hier und da die Stirn gerunzelt, aber alles in allem ist dieser Film eine wirklich ordentliche Adaption des Buchs und beinhaltet großartige und für das ganze Harry Potter-Franchise wichtige Szenen, weshalb ich den Film hiermit etwas in Schutz nehmen möchte. Es ist ein gutes Pendant zu Teil 2 und bereichert das Harry Potter-Repertoire ungemein.

    Just my two cents.

    PS: Harry Potter und der Gefangene von Askaban ist aber natürlich besser. ^^

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