Bereits bei Hooked FM haben wir ausführlich über “Warlords of Draenor” geredet, aber wie heißt es so schön: Show, don’t tell! Also zeigen wir euch einfach mal im Video, was das fünfte Add-on zu Blizzards Mega-MMO alles kann und warum wir nach gut zwei Monaten in Draenor ein vorerst positives Fazit ziehen können.

Nicht wundern: Wir haben für diese Aufnahme eine andere Kamera benutzt, die nicht so leicht überhitzt – Danke für diese wunderbare Zusendung an Thorsten! Ja, Thorsten hat uns eine Kamera zugesendet. Krasser Typ, nicht wahr? Finden wir auch.

22 Kommentare zu “WoW: Warlords of Draenor – Was kann das fünfte Add-on?

  1. Hey,

    darf man eigentlich fragen, auf welchem WOW-Server ihr spielt, um vielleicht später mal bei einer Zocksession dabei zu sein?

    Lg,
    Stulle

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  2. Das ist ein echt gutes Review. Ich finds gut, dass ihr das Video so lange gemacht habt und auch mal auf die einzelnen Spielelemente näher eingegangen seid.

    Werdet ihr das so öfter machen, oder bei jedem Review anders?

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  3. Ich war ein wenig enttäuscht vom WoW-Addon. Eines der generellen Probleme von WoW ist halt dass es viel mit Nostalgie und der Lore spielt. Für jemanden wie mich der nie wirklich Warcraft spielte, sich nie mit den Charakteren und der Lore auseinandersetzte oder eher geringfügig die alten Tage von WoW spielte funktioniert das wohl größte Argument für WoW ( WoD ) nicht. Dann wirkt WoW in manchen Aspekten nicht wirklich interressanter wie diverse “0815 MMOs”.

    Nebenbei ist es vom Gameplay her lange nicht mehr der König ( oder zumindest all zu weit vorraus ). Wirklich neues gibts kaum und wenn war es extrem lange überfällig. Von typischen Raids die bei weitem nicht mehr an vergangene Tage heranreichen, ein mieserables ( langweiliges ) Kampfsystem, typischen Itemspiralen und einer dreister simplifizierung sämtlicher Mechaniken kaum zu schweigen …

    Ironischerweise wurde an vergangenen MMOs gerne mal kritisiert dass jenes altbacken ist, man dies schon ettliche Male durchkaute und es allgemein zuwenig Innovation gäbe. Gleichzeitig wurde in gefühlt der gesamten Presselandschaft aber ein WoD mal wieder hoch gelobt, während Spiele mit wirklich neuen und interressanten Ansätzen viel zu hart kritisiert werden … Dieses Video hier ist eigentlich das perfekte Beispiel. Hier wird sich an “Kleinigkeiten” aufgehangen die entweder selbstverständlich wirken oder kaum nennenswert … Da wirkt ja quasi jedes neue MMO irgentwo “revolutionärer” o.O

    Dann noch ein persönliches Problem. Es fühlt sich wie ein Horde-Addon an. Horde CGI Intro, Horde Cover, größerer Fokus auf Hordecharaktere … Blizzard sollte die Balance zwischen Horde und Allianz bewahren und nicht so auffällig für eine Fraktion sein. Wäre ich ein WoW Noob, würde mir jetzt zum ersten mal WoW kaufen … Warum sollte ich mich denn noch für die Allianz entscheiden? o.O

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    1. Bei so Sachen wie dem Kampfsystem merkt man WoW sein Alter tatsächlich an, ich habe aber immer noch meinen Spaß damit. Blizzard weiß natürlich, dass es schon deutlich modernere Alternativen gibt, aber sie können das System trotzdem nicht einfach ändern, weil man damit etliche Spieler vor den Kopf stoßen würde, die diese Art des Kampfes bevorzugen. Für dich mag das Kampfsystem also “miserabel” sein – für viele andere ist es das nicht.

      Ich habe zuletzt MMOs wie Wildstar oder Elder Scrolls Online gespielt, die einige gute Ideen ins Genre brachten. Bei Wildstar gefiel mir vor allem der dynamische Kampf, während mich Stil & Story nicht wirklich fesseln konnten. TESO hatte eine schöne Welt, aber kein spaßiges Kampfsystem und kaum Alleinstellungsmerkmale. WoW bildet für mich da noch die rundeste Erfahrung, aber es ist eben auch Geschmackssache und sicherlich ein Teil Nostalgie, da ich dieses Spiel nun schon zehn Jahre begleite, auch ohne es dauerhaft zu spielen.

      Also ja, wir mögen Warlords of Draenor. Wir verkaufen hier aber nichts als revolutionär, nennen die Schwächen des Spiels, weisen darauf hin, dass es an manchen Stellen eben altbacken ist. Danke für die ungerechtfertigten Unterstellungen.

      -Tom

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      1. Ich wollte damit nicht euch kritisieren oder irgentwas unterstellen. Ich habe auch betont dass sich diese Einstellung durch quasi die gesamte deutsche Presselandschaft zieht. Würde euch theoretisch mit einschließen, aber tausende andere ebenfalls.

        Ich habe lediglich darauf aufmerksam gemacht wie “wenig” sich im Addon tut, was man anhand eures Beispiels sieht. 10 Minuten eures Videos verbringt ihr zum Beispiel damit die Garnission vorzustellen oder solche abstrakten Sachen zu nennen wie eine Sortierfunktion oder neue Charaktermodelle etc. ( nochmal wichtig, Kritik gegenüber WoW und nicht für euer Video … ) ich als außenstehender würde mich ernsthaft fragen ob das wirklich ernst gemeint ist was der “Genrekönig” alles so toll macht.

        Würde jetzt ein X beliebiges MMO angekündigt werden mit der Garnission als eines der Hauptkernelemente würden 90% aller Redakteure ( zurecht? ) fragen ob das denn schon alles sei. Bei WoW geht sowas aber natürlich klar und ist eine großartige Neuerung … Seit jahren heißt es das MMO Genre steht auf der Stelle oder ist quasi Tod und abseits von WoW funktioniere doch eh nichts mehr … Dass WoW selbst der größte Vertreter dieser Vorurteile ist vergessen die meisten …

        – Ein Wildstar hat ein frisches Setting, viele kleine Ideen, guten Humor und extrem komplexes Housing … Die grobe Antwort lautete ungefähr: “Wie? Das wars?”.
        – Ein Dragons Prophet hat ein Combobasiertes aktives Kampfsystem, man kann über 300 Drachen fangen und mit ihnen kämpfen … Die grobe Antwort lautete ungefähr: “Wie? mehr ist ihnen nicht eingefallen?”.
        – Ein GW2 bietet Public Events mit +100 Spielern, Schlachten mit 500 Spielern, keine itemspiralen, wöchentlichen/monatlichen Content … Und die allgemein Meinung hieß dass es leider doch nicht der erhoffte Genresprung ist …
        – Ein Archeage ist ein reines Sandbox MMO dessen Komplexität und Freiheiten nahezu unbegrenzt sind … Die Allgemeine Meinung? Ratet mal …
        *insert endlose Liste*

        Und dann kommt WoW:WoD und alle so “woooooaaaaahhhh”. Für jede ( sinnvolle / nennenswerte ) “Neuerung” in WoW:WoD bietet ein Archeage gefühlt 10 “Neuerungen”. Wird es in irgenteiner Art und Weise dafür dementsprechend bejubelt? Nein. Wird ein WoW stattdessen bejubelt? Ja.

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      2. Tom dein letzter Satz ist irgendwie frech und lässt mich vermuten du lässt keine realistische, tatsächlich auf das Spiel glaubhafte kritik zu. WoW hat sich definitiv immer weiter zurückentwickelt, mehr automatismen, immer weniger fähigkeiten und einfachere Handhabung der Klassen… selbst die Glyphen kriegt man nun schon geschenkt. Ein für den durchschnittskonsumenten runtergebrochenes Klassensystem akzeptieren und wirkliche Schritte in eine andere, teils bessere richtung (SWTOR vollvertonung/TERA kampfsystem z.b.) bekommen nicht die anerkennung die Sie verdienen.

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        1. Frech? Wir werden als Beispiel aufgeführt für die angebliche Verklärung von WoW als “revolutionär” – das kann ich dann einfach nicht so stehen lassen, weil es nicht stimmt. Wir ziehen ein positives Fazit aus unserer bisherigen Erfahrung mit Warlords of Draenor, mehr nicht.

          Dabei will ich dir Kritik an WoW gar nicht abschmettern – die gibt es und die muss es auch geben. Aber ich muss nicht eure Meinung bei manchen Aspekten teilen, genauso wenig wie ihr meine Meinung teilen müsst. Ich finde World of Warcraft ist jetzt ein um Längen besseres Spiel als noch zu Classic oder BC-Zeiten.

          Ich würde dir zum Teil auch widersprechen, dass andere MMOs nicht die Anerkennung bekommen, die sie verdienen. SWTOR wurde sehr wohl ausführlich für seine Story-Präsentation gelobt, TERA wurde für sein Kampfsystem ausgezeichnet und RIFT für seinen Umgang mit Klassen. Aber diese Spiele hatten an anderern Stellen teils große Probleme und waren insgesamt einfach nicht so rund.

          -Tom

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          1. Und nochmal, ich habe lediglich die genannten Inhalte im Video hinterfragt, nicht euer Video oder eure persönliche Meinung an sich. Mit anderen Worten habe ich das Addon an sich kritisiert, mit euren video als Visualisierung. Ihr könnt ja nichts dafür wenn das Spiel nur “enttäuschendes” zu zeigen hat. Mal ehrlich, einen Großteil des von euch gezeigten Material hätte theoretisch auch ein einfacher Contentpatch sein können.

            Das “revolutionär” war nicht auf euch bezogen oder sogar ein Zitat von euch. Nur wurde von gefühlt 99% aller MMOs in der Allgemeinheit(!) genau dies immer verlangt. Ob es nun der nächste große Schritt sei, der WoW Killer oder sogar das Genre irgendwie komplett umkrempeln soll … Stellenweise utopische Anforderungen … dann kommt jetzt ein WoD mit Gründen und Argumenten die im aktuellen MMO Markt im Grunde keinerlei Alleinstellungsmerkmale mehr besitzt … Und es wird gefeiert ( überall ).

            Ich finde schon seit Jahren dass MMOs eines der missverstandensten Genres sind und weitaus unfairer bewertet werden wie so gut wie alle anderen Genres. Es wird sich an Kleinigkeiten aufgehangen ( sowohl positiv als auch negativ ). Gleichzeitig wird jede Menge Potenzial erst gar nicht beachtet oder zu schnell fallen gelassen. Zudem kommen mittlerweile absurde Erwartungshaltungen, dementsprechende Enttäuschungen und am Ende hinkt das eben erst erschienene MMO irgendwo einen WoW natürlich hinterher … Lächerlich.

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          2. Dann reden wir wohl ein wenig aneinander vorbei. Ich kann deinen Frust in der Hinsicht grundlegend auch verstehen. Viele der MMOs, die nach WoW kamen, habe ich gespielt, nur wenige davon konnten mich wirklich lange fesseln.

            Die Revolution verlangen aber glaube ich nicht so viele Leute, wie du glaubst. Nur Innovation wünscht man sich. Die gibt es auch in diesem Genre – man sehe sich nur The Secret World an mit seiner ungewöhnlichen Herangehensweise an Quests. Oder TERA mit seinem schnellen Kampfsystem. Oder Warhammer Online mit seinem PvP-Fokus. Nur haben diese Spiele eben auch oft teils große Schwachstellen.

            Und dann gibt es natürlich auch MMOs, die von Kritikern wie Spielern gelobt werden. Wildstar oder Final Fantasy 14 etwa, mit denen ich persönlich nicht viel anfangen kann, an denen aber viele Leute ihre Freude haben. Ich glaube ein Teil des Problems liegt auch in der Wahrnehmung des Erfolgs dieser Titel. Ein MMO muss ja nicht Millionen von Spielern haben, um erfolgreich zu sein. Das glauben aber scheinbar noch viele Spieler, entsprechend werden viele Titel (auch zu Unrecht, das bestreitet ja keiner) vergessen.

            Kurz noch zum WoW-Add-on: Auch da kommt es auf die Erwartungen an. Es wird kein Add-on geben, dass WoW komplett umkrempelt und “revolutioniert”, weil das viele, viele Spieler gar nicht wollen. Die haben nämlich Spaß an genau dem WoW, das sie schon so lange spielen. Und in genau diesem WoW ist Blizzard verdammt gut geworden mit der Zeit. Daher siehst du in Warlords of Draenor nicht viel mehr als einen Contentpatch, ich sehe ein wunderbares Add-on, das an den richtigen Stellen schraubt, ohne die Kernerfahrung zu verfälschen.

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    2. Ich verstehe deine Argumente zum Teil, allerdings neigt man bei WoW auch sehr zu dem bekannten Leitspruch “früher war alles besser”. Und das kann man ganz deutlich verneinen, es war NICHT besser früher Stunden Lang Tyrs Hand zu farmen, oder das Leveln zu Classic/Burning Crusade im Bereich <40 hat kaum Spaß gemacht, einfach weil viele Fähigkeiten nicht bis zum Ende durchdacht waren. (Retri Pala z.B. die ersten Level nur mit einem Siegel, was man immer wieder erneuern musste).

      Du hast recht, das Gameplay wurde simplifiziert. Allerdings muss man an der Stelle auch mal ehrlich sein und sich fragen wieviele der Skills du früher wirklich genutzt hast ? Das lässt sich meist auf ca. 15 reduzieren. Es wurde einfach vieles übersichtlicher gemacht und ich finde das jetzige Skillsystem zwar etwas idividualitätslos, aber keinesfalls schlecht. Und ich spiele WoW nun seit Release von Ahn'Qiraj. Der Raid Hochfels hat auch einen sehr guten Schwierigkeitsgrad, der Endboss ist auf Normal schon ziemlich zäh. Dass der LFR viel zu einfach ist, steht außer Frage.

      WoW versucht überhaupt nicht ein innovatives MMO zu sein, das gibt die alte Engine auch gar nicht her, aber sie lassen kleine Dinge einfließen, wie zum Beispiel die Bonusziele, die dem Spiel einen ganz eigenen Drive verleihen. Ähnlich wie bei Guild Wars 2.

      Mit dem Punkt bezüglich der Horde hast du Recht, ich verstehe auch nicht wie man die Allianz so vernachlässigen kann..

      Schönen Abend noch

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  4. Sehr gute Review.Fand es sehr gut das Robin Schurke spielt.Mir kommt es so vor als wäre der Schurke immer seltener geworden in WoW.Eine Frage Robin oder andere Schurken: Mein Main ist Schurke und ich lvl noch.Welche Skillung würdet ihr mir empfehlen?Ich lvl gerade mit Meucheln aber wo genau liegt der unterschied zu Kampf?Täuschung benutzt ich ja für PvP.

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  5. WoW hat den Ruf sehr schwer zu sein ? bei wem?
    kenne nur die LEute die zu RIft Aion selbst star wars kommen weiol WoW denen zu casual ist und alles nach einer woche addon alles clear ist
    hab aber keine ahnung wie es jetzt ist habe nach 3-4 Monaten Wildstar was ”meiner Meinung ”nach das beste MMO ist was schwierigkeits grad angeht
    Ausserdem ist das Kampsystem altbacken bei WoW und die quest strucktur, erreignisse etc alles halt 10 jahre alt

    Mal eine Frage wie seht ihr die chancen für MMORPGs in der Zukunft momentan liegt alles ausser WoW ja am boden

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    1. Zukunft von MMOs ist interressant … Es kommen gute Titel raus die es auch alle Wert wären zu spielen. Manche Leute verlangen aber von jedem neuen MMO die Genre-Revolution. Nur um das nächste WoW Addon wieder zu feiern *hust*.

      Es kommen Black Desert, Warhammer 40k, Everquest Next, Lineage Eternal, Skyforge … Ebenfalls gibts einige “möchtegern MMOs” wie Lost Ark, The Division, H1Z1, World of Warships …

      Was auffällt sind vermehrte Indie MMOs wie Star Citizien, Core Blaze, Albion Online und Camelot Unchained …

      Ebenfalls seien aktuelle MMOs erwähnt die natürlich auch 2015 expandieren werden. Archage, Guild Wars 2, Wildstar, TESO, Final Fantasy 14, Destiny sind so die heißesten kandidaten für großen neuen Content.

      Dass das MMO Genre außerhalb von WoW aufn Boden liegt würde ich nicht behaupten. Es muss ja nicht alles was nicht 8 Mio. Spieler hat erfolglos sein. Es gibt durchaus eine Mitte zwischen einem WoW und einen Flop.

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      1. Nicht zu vergessen EVE-Online! Ich habe das über 6 Jahre gezockt aber leider fehlt mir die Zeit heute dafür. Mit WoW konnte ich mich aber noch nie anfreunden, liegt aber eher am Setting. Hab es nur mal kurz ungetestet und das auch erst recht spät.

        @Greavous
        Ich glaube bei Tom schwimmt da etwas Ironie mit als er meinte es sei “schwer” ;)

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    2. Questen/Kämpfe sind altbacken weil 10 Jahre alt?

      Heute sind beide systeme auf ein minimum an erkundung/herausforderung/experimentierfreudigkeit/komplexität heruntergebrochen und voll an den modernen durchschnittskonsumenten angepasst. Das war zu beginn nie so.

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    1. <3

      Und ja, allerdings ist die Level-Erfahrung von 1 bis 100 sehr durchwachsen teilweise, weil die Quest-Qualität so sehr schwankt zwischen den Gebieten.

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  6. Wegen dem Setup könntet ihr euch evtl. eine wireless Tastatur und Maus holen und den Fernseher als zweiten Monitor an den PC anschließen. Ist zwar nicht alzu schlimm, aber wirkt doch ein wenig weird ^^

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  7. Wegen dem Setup Problem.. Bei GIGA haben sie jetzt einen Couchmaster. Ich weiß nicht ob ihr das gesehen habt, aber das wäre doch vielleicht etwas. Wenn man zusammen auf der Couch sitzt ist es doch irgendwie angenehmer. ;)

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